Saisonstart für die RKG: Selbstbewusst gegen den Gast aus Schwaben

Wenn die Reilinger Fritz-Mannherz-Halle am kommenden Samstag, den 03.September, ihre Türen öffnet, hat das Warten für die Ringsportfreunde der Umgebung schließlich ein Ende: Nach neunmonatiger Pause beginnt die neue Saison der Regionalliga Baden-Württemberg. Für die RKG Reilingen/Hockenheim bedeutet dies gleichzeitig den nächsten Schritt ihrer bisher gut verlaufenden Entwicklung. Mit dem Rückenwind der Oberliga Meisterschaft will man sich als Aufsteiger und einziger Vertreter aus Nordbaden in der dritthöchsten Liga des Deutschen Ringer Bundes beweisen.

Passend dazu wird die RKG zum Saisonstart den Drittplatzierten der letzten Runde empfangen. Die KG Fachsenfeld/Dewangen präsentiert sich zur neuen Saison nahezu unverändert. Den Verantwortlichen der Schwaben ist es gelungen, ihre Spitzenringer wie Domenik Chelo (75 KG Griechisch-Römisch), Adrian Wolny (66 KG Freistil) oder László Szabó (86 KG Griechisch-Römisch) trotz angeblicher Bundesliga Angebote zu halten.

Vor der RKG liegt also eine denkbar schwere Aufgabe, doch das Team von Trainer Michael Böh muss sich keinesfalls verstecken. Die Qualität der Neuzugänge um Christoph Ewald ist unbestritten. Hinzu kommen noch Athleten wie Robin Keck oder Christian Schöfer, die bereits im letzten Jahr die Oberliga aufgemischt haben und in der Regionalliga mit Sicherheit so weitermachen wollen. Der Kader der RKG ist bereit für die kommenden Aufgaben und darf auch gegen die Schwaben aus Fachsenfeld/Dewagen wieder auf den Support der treuen RKG Fans zählen.

Die Zuschauer dürfte also ein spannender und anspruchsvoller Saisonstart erwarten. Kampfbeginn ist am kommenden Samstag um 20 Uhr in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle. Die zweite Mannschaft der RKG bestreitet den Vorkampf gegen den KSV Berghausen II ab 18:30 Uhr.

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RKG verstärkt sich nochmals kurz vor Rundenstart

Durch den bedauerlichen Rückzug des RSC Schönau aus der Ringer-Verbandsliga Nordbaden eröffnete sich RKG Sportvorstand Heiko Schweikert kurz vor Saisonstart nochmals die Möglichkeit, einen weiteren Athleten unter Vertrag zu nehmen.

Da unsere beiden Jüngsten Ludwig Weiß und Paul Rothausky aus dem Fliegengewicht (57 KG) herauswachsen und unser Neuzugang Christoph Ewald nicht in jedem Kampf zur Verfügung steht, galt es die Lücke in dieser Gewichtsklasse noch zu schließen.

Dies ist Schweikert nun mit Pascal Kiefer gelungen. Der 20 -Jährige kommt wie oben angesprochen vom RSC Schönau und konnte sich den dritten Platz bei der diesjährigen Deutschen Junioren Meisterschaft erringen.

Wir heißen Pascal recht herzlich bei der RKG Reilingen/Hockenheim willkommen!

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RKG ist bereit für die Regionalliga

Im vergangenen Dezember hat die RKG Reilingen/Hockenheim noch ausgiebig die Nordbadisch Oberliga Meisterschaft gemeinsam mit ihren treuen Fans gefeiert. Das Ganze ist inzwischen schon fast neun Monate her und die neue Saison in der Regionalliga Baden-Württemberg steht vor der Tür. Bei der diesjährigen Mannschaftspräsentation in den Reilinger Top Fit Studios war die Aufbruchstimmung rund um das Team von Trainer Michael Böh förmlich zu spüren.

Bei dem jährlich stattfindenden Event konnten sich die RKG Anhänger und Sponsoren von der Arbeit der Verantwortlichen um Sportvorstand Heiko Schweikert überzeugen. Im gut besuchten Top Fit wurden nicht nur die diesjährigen Neuzugänge, sondern auch der neue RKG Vorstand Frank Wörner vorgestellt.

Insgesamt hat der RKG Kader sicherlich enorm an Qualität gewonnen: So durfte der Moderator des Tages und 1. Vorstand des AV Reilingen Erich Klaus nicht nur junge und vielversprechende Talente wie Evgenji Titovski (86 KG Griechisch-Römisch), Marcel Fröhlich (86 KG Freistil) oder Rafal Statkiewicz (66 KG Freistil) ankündigen, sondern auch den Top Neuzugang der neuen Saison, Christoph Ewald (61 KG Freistil).

Die Mischung aus Talent, Erfahrung und Erfolgshunger scheint bei der RKG zu stimmen. Als Aufsteiger muss man mit der Zielsetzung natürlich vorsichtig sein, wie Sportvorstand Heiko Schweikert auch weiß; „Wir sehen uns gut gewappnet für die kommende Saison. Als Aufsteiger muss das erste Ziel der Klassenerhalt sein, alles darüber hinaus ist ein Zusatz, den sich die Mannschaft verdienen kann und hoffentlich wird.“

Auch Geschäftsführer Michael Müller lässt sich nicht mehr entlocken: „Wir wollen die Euphorie der vergangenen Meistersaison mitnehmen und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt. Wir sind von unserer Mannschaft vollends überzeugt“.

Nicht mehr lange und die RKG darf Zuhause in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle die neue Saison eröffnen. Am Samstag, den 3.September empfängt der Oberligameister den letztjährigen Regionalligadritten KG Fachsenfeld/Dewangen. Die Schwaben dürften zum Start gleich ein geeigneter Gegner für die Standortbestimmung der Reilinger sein.  mannschaftspräsentation

Erstlingsturnier in Weingarten

Vergangenen Sonntag hieß es „Die Kleinen ganz groß“ beim Erstlingsturnier der SVG Germania Weingarten.  Das Turnier zeichnet sich dadurch aus (wie der Name schon sagt), dass nur Athleten, welche im Jahr 2016 mit dem Ringen begonnen haben und ihre erste Kontrollmarke im Startausweis haben, teilnehmen dürfen.

So hieß es für die RKG Bambinis und Anfänger „ab nach Weingarten“. Wieviel Spaß unsere Jüngsten bei ihren ersten Turniererfahrungen hatten zeigt das beigefügte Video.

Steffen Bartsch: Stets der Matte treu

Bartsch

Im beschaulichen Reilingen verbindet man den Namen Steffen Bartsch wie selbstverständlich mit dem Ringsport und im Speziellen mit der RKG Reilingen/Hockenheim. Beim ortsansässigen Verein stand der heute 38-Jährige viele Jahre aktiv auf der Ringermatte und begeisterte das Publikum mit seinen Freistilkünsten. Schon zu seiner aktiven und wilden Zeit konnte man seine Passion für den Ringsport förmlich greifen.

Inzwischen lässt es die Reilinger Frohnatur etwas ruhiger angehen, ist glücklich verheiratet und stolzer Vater zweier Kinder. Nichtsdestotrotz bleibt er seinem Sport treu: Nach seiner aktiven Karriere entschied sich Bartsch künftig als Kampfrichter auf der Matte zu stehen. Nach vielen Lehrgängen, Prüfungen und Einsätzen bei diversen Turnieren und in unteren Ligen, gelang es ihm vor Kurzem die Kampfrichter Lizenz für die 2. Bundesliga zu ergattern.

Dies ist die Belohnung für großes Engagement und hervorragende Leistungen, welche Steffen Bartsch schon heute zu einer großen Hoffnung im Kampfrichterbereich des nordbadischen Ringerverbands machen. Auch sein Stammverein zeigt sich entsprechend stolz über die Entwicklung seines ehemaligen Athleten, schließlich trägt Bartsch auch den Verein als offizieller Kampfrichter nach außen.

RKG Sportvorstand Heiko Schweikert lässt keinen Zweifel am Stellenwert Bartschs innerhalb und außerhalb des Vereins: „Steffen trägt mit seinem Amt unheimlich viel zur Entwicklung unseres Vereins bei, wir sind glücklich, dass wir ihn in unseren Reihen haben. Schon als Aktiver war er ein wichtiger Teil der RKG Familie. Das hat sich mit dem Amt als Kampfrichter natürlich nochmals gefestigt. Dass er jetzt in der 2.Bundesliga ran darf, macht uns stolz und zeigt, wieviel man mit genügend Engagement erreichen kann.“ Augenzwinkernd fügt Schweikert noch hinzu: „Steffen ist hoffentlich nur der Anfang der RKG Präsenz in der 2. Bundesliga.“

Wenn am 3.September die diesjährige 2. Liga Runde beginnt soll das noch lange nicht das Ende von Steffen Bartschs Reise durch die Kampfrichterwelt sein: „Nur wer seine Ziele kennt, findet den Weg“ heißt ein bekanntes Sprichwort. Wir dürfen gespannt sein, wann Steffen in der Bundesliga oder gar bei internationalen Meisterschaften auf der Matte steht und wünschen ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Weg.

Foto: Marion Stein